Flämische Meister

Essen und Trinken, Festivals, Radfahren

Hallo zusammen! Ich bin‘s, Bacchus, der Gott des Weins und der Botschafter des guten Lebens. Rubens hat das sehr gut verstanden und mein Abbild liebevoll und mit vortrefflichem Geschmack getroffen. Bis 2020 ist in Flandern viel los, denn wir feiern unsere Flämischen Meister. Ich führe Sie dabei gern durch das kulinarische Programm.

Wer an Flandern denkt, dem kommen exquisite Speisen und Lebensfreude in den Sinn, die nicht von dieser Welt sind.

Ich sage Ihnen die besten Adressen.

Sie haben genug getrunken und gegessen? Dann ist es jetzt Zeit für etwas geistige Aktivität.

Lernen Sie meine Freunde kennen.

Das Porträt von Bacchus entdecken

Bacchus

Peter Paul Rubens, 'Bacchus' (1638-1640) - © The State Hermitage Museum, Saint Petersburg

Gemalt von: Peter Paul Rubens

Hallo! Ich bin's, Bacchus, der hoch angesehene Gott des Weines und der Ausschweifung. Ich bin der Sohn von Zeus und der thebanischen Königin Semele und einer der wichtigsten und höchst angesehen Götter des griechisch-römischen Pantheons. Manche kennen mich auch als Dionysos, aber Sie dürfen Bacchus zu mir sagen. ich symbolisiere den puren Lebensgenuss. Lassen Sie sich von mir durch das kulinarische Flandern führen. Ich weiß außerdem alles über die ausgezeichneten Musikfestivals in Flandern.

Bacchanalien waren ein bevorzugtes Thema in Rubens Werk, doch ich selbst war selten das Hauptmotiv seiner Gemälde. Vielleicht hat Rubens mich ja gerade deshalb mit solcher Hingabe gemalt. Andere Maler stellten mich für gewöhnlich als schlanken jungen Mann mit einem schönen Gesicht dar. Rubens zeigte mich als korpulenten, wabbeligen Schwelger. Mein Thron: ein Weinfass. Wie Sie vielleicht bemerken, ruht eines meiner Beine auf einem Tiger - die gesamte Komposition lässt mich zugleich abstoßend und majestätisch wirken. Rubens sah in mir „die Apotheose der irdischen Fruchtbarkeit und der Schönheit des Menschen und seiner natürlichen Instinkte". Ich bin entzückt. Die Maltechnik macht dieses Bild ganz sicher zu einer der größten Perlen in der Sammlung der Eremitage.